ECOPOWER
BRAKE
Bremstechnologie auf Basis einer Wirbelstrombremse, die feinstaubfreies, verschleißfreies und wartungsfreies bremsen ermöglicht.
Ihre Ansprechpartner
Nadia Bleher
Forschungskoordinatorin, DLR
Dr.-Ing. Lars Heber
Vorentwicklung E/E-Architektur, Daimler Truck
Über das Projekt
In der heutigen VUCA-Welt (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) sind effiziente und flexible Produktionssysteme von entscheidender Bedeutung. Die derzeitigen automatisierten Fertigungslinien sind zwar sehr effizient, lassen jedoch häufig in puncto Flexibilität zu wünschen übrig. Die bisher verfügbaren flexiblen Systeme sind leider überwiegend manuell, was die Effizienz- und Kosteneinsparungspotenziale vor allem in Hochkostenlagen schmälert.
Projektinhalte
Ziel des Projekts ist es, Produktionssysteme schnell und effizient an veränderte Anforderungen anzupassen. Dies soll durch flexible und einfach rekonfigurierbare automatisierte Produktionssysteme ermöglicht werden. Ein vielversprechender Ansatz zur Steigerung der Flexibilität besteht darin, Produktionsressourcen, wie Fertigungszellen nicht mehr ausschließlich für ein einzelnes Produkt oder einen festen Produktionsprozess einzusetzen. Stattdessen sollen Produktionsressourcen flexibel unterschiedlichen Produkten, Prozessen oder Technologien zugeordnet werden können.
Der zentrale Gedanke dieses Ansatzes ist ein flexibler und rekonfigurierbarer sowie über verschiedene Transportsysteme hinweg durchgängiger bzw. intermodaler automatisierter Materialtransport, welcher die verschiedenen Produktionsressourcen miteinander verkettet. Dadurch wird auch die Einbindung von Bestandsmaschinen und -anlagen möglich.
Ziele des Projekts
Für Bosch sind starr verkettete Produktionsanlagen aufgrund sich schnell wandelnder Kundenanforderungen nicht länger in allen Produktbereichen wirtschaftlich sinnvoll. Schwankende Produktionsmengen durch volatile Märkte, kürzere Produktlebenszyklen und höhere Innovationsgeschwindigkeit auf der Produktseite erfordern schnellere Anpassungen von Produktionsanlagen ohne, dass die Fertigungsqualität leiden darf.
Häufig müssen jedoch bestehende Fertigungszellen für einzelne Produktionsschritte ohne oder nur mit minimalen Anpassungen für weitere Produkte und Produktvarianten weiterverwendet werden. Neue Anlage haben in vielen Fällen einen zu hohen Entwicklungsaufwand und sind zu teuer. Daher müssen für eine automatisierte Fertigung diese Zellen häufig (lediglich) neu verkettet werden.
Um das in flexibler Art und Weise schnell und kosteneffizient bewerkstelligen zu können, ist ein neuartiges Transportsystem und eine übergeordnete Ansteuerung nötig. Der „Proof of concept“ für ein solches Transportsystems inklusiver aller zugehörigen Orchestrierungskomponenten ist Inhalt und Ziel des Projekts.
Projektstrutktur
Mehrere ARENA2036-Mitglieder bringen innerhalb des Projekts ihre Expertise ein:
- NAiSE: Flottenmanger zur Steuerung der Fahrzeuge.
- Bosch Rexroth: Gurtband TS.1-48V zur schnellen und einfachen Verbindung von fest verketteten Anlagenteilen.
- Bosch Research: Flexibles und rekonfigurierbares Materialtransportsystem zur Verkettung von Stationen und Prozessen, sowie Software-Komponenten zur Materialflussorchestrierung.
Urs Leberle, Projektleiter Forschung und Vorausentwicklung betont: "Kurze Wege und unkomplizierte Zusammenarbeitsmöglichkeiten mit ARENA Partnern sind große Vorteile bei der Umsetzung eines Projekts bei ARENA2036".
Unsere Projektpartner
![]() |
![]() |

