grow
ING
Wachsende digitale Zwillinge und interoperable Datenräume für die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit im Sondermaschinenbau.
Ansprechpartner
Dr.-Ing. Johannes Fisel
Senior Expert Advanced Assembly Systems,
Bosch Research
Ansprechpartner
Nicolai Maisch
ISW, Universität Stuttgart
Digitale Zwillinge für integrierte Zusammenarbeit
growING entwickelt Lösungen für eine unternehmensübergreifende und digital vernetzte Zusammenarbeit im Sondermaschinenbau. Im Mittelpunkt stehen wachsende digitale Zwillinge, interoperable Datenräume und durchgängige Engineering-Workflows. Anhand von drei konkreten Use Cases werden digitale Dienste, Simulationen und Technologien für die kollaborative Entwicklung und Inbetriebnahme von Produktionssystemen erprobt.
Ausgangssituation und Schnittstellen im Sondermaschinenbau
Wachsende digitale Zwillinge für den Sondermaschinenbau
Sondermaschinenbauprojekte erfordern die Zusammenarbeit unterschiedlicher Unternehmen, Disziplinen und Systeme. growING verfolgt deshalb einen digital-first-Ansatz, bei dem Produkte, Prozesse und Produktionssysteme über den gesamten Entwicklungszeitraum digital geplant, entwickelt und bewertet werden. Grundlage dafür sind wachsende digitale Zwillinge, die schrittweise um Daten-, Informations-, Funktions- und Verhaltensmodelle erweitert werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit. Relevante Akteure sollen sich je nach Projektbedarf über Datenräume sicher und regelbasiert vernetzen und Daten austauschen können. Dabei wird auf interoperable Technologien und nahtlos verbundene Workflows gesetzt, um Systembrüche zwischen unterschiedlichen Disziplinen und Unternehmen zu reduzieren.
growING entwickelt und erprobt hierfür konkrete digitale Dienste und Technologien. Dazu gehören eine Provider-App zur Verwaltung unterschiedlicher Reife- und Entwicklungsstände des digitalen Zwillings im Collaborative Engineering, Kommunikation über OPC UA PubSub sowie digitale Zwillinge für unterschiedliche Simulationstechniken.
Unternehmensübergreifende Entwicklung schneller und durchgängiger gestalten
Ziel von growING ist es, die Zusammenarbeit im Sondermaschinenbau über Unternehmensgrenzen hinweg stärker zu vernetzen und durch digitale Zwillinge zu unterstützen. Dadurch sollen Projekte digital und iterativ geplant, entwickelt und bewertet werden können, um Entwicklungsprozesse zu beschleunigen und Fehlerquellen zu reduzieren.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die sichere und bedarfsgerechte Vernetzung von Unternehmen und weiteren Akteuren über Datenräume. growING verfolgt eine Single-Source-of-Truth-Strategie für verteilte Datenquellen und möchte durchgängige Workflows zwischen beteiligten Disziplinen und Partnern ermöglichen.
Die entwickelten Ansätze werden nicht nur konzeptionell betrachtet, sondern anhand von drei konkreten Use Cases umgesetzt und erprobt. Zwei industrielle Anwendungen basieren auf modularen Anlagenkonzepten von Robert Bosch GmbH. Ergänzend wird ein Testbed für kollaborative Fertigung am Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen der Universität Stuttgart (ISW) genutzt. Darüber hinaus wird die Forschungsplattform auf dem Forschungscampus ARENA2036 und der Stuttgarter Maschinenfabrik zu einer Projekt-Integrationsplattform weiterentwickelt.
Drei digitale Dienste
Provider-App für Collaborative Engineering
Kommunikation über OPC UA PubSub
Digitale Zwillinge für Simulationen
Drei Anwendungsszenarien
Anforderungsspezifikation
Austausch von Konstruktionsinformationen
Dashboard zur Prozessübersicht
Drei konkrete Use-Cases
Provider-App für Collaborative Engineering
Kommunikation über OPC UA PubSub
Digitale Zwillinge für Simulationen
Einblicke+
Stories
Was sagen die Verantwortlichen im Projekt? Die Menschen, die täglich die Zukunft gestalten?
Unsere
Projekt-
partner
Über Bosch Manufacturing Solutions | BMG
Projektbeteiligung in der ARENA2036
Projektträger im Projekt:
Über VDI Technologiezentrum
Projektbeteiligung in der ARENA2036
Links
Das Forschungsprojekt "growING" wird im Rahmen des Förderprogramms "Bundesförderung im Bereich Cloud- und Edge-Infrastruktur und -Services im Rahmen des IPCEI-CIS" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.