Design Rules für

Steckverbinder

Entwicklung von Gestaltungsrichtlinien für die Standardisierung von Steckverbindern

Design Rules für Steckverbinder

Konsolidierung der Design Rules für Steckverbinder

Der gesamtheitliche Ansatz der Design Rules aus Teilprojekt 1 (TP1) wird für die Steckverbinder in Teilprojekt 2 (TP2) näher spezifiziert. Aufgrund der Varianz in dem Teilgebiet der Steckverbinder, bestehend aus stromführenden Kontaktteilen und Isolationselementen wie Dichtungen und Gehäusen, wird eine detaillierte Design-Guideline ausgearbeitet. Synergieeffekte mit den vorhandenen Teilprojekten und vor allem zwischen TP1 und TP2, sollen verwendet werden um eine geeignete Design-Guideline zu Entwickeln und eine automatisierte Produktion und Verwendung von Steckverbindern zu ermöglichen. Als Grundlage wurden im Markt vorhandene Design Guidelines weiterentwickelt.

Die Ausgangssituation und Motivation

Ein Großteil der Montage von Steckverbinder wird zum aktuellen Zeitpunkt durch manuelle Tätigkeiten geleistet. Lediglich das Crimpen kann durch ein gutes Verhältnis, zwischen Automatisierungsgrad und Kostenaufwand durchgeführt werden. Der Automatisierungsgrad ist dabei abhängig von der gewählten Art des Leitungssatzes (HV - Hochvolt, NV - Niedervolt oder KSK- Kundenspezifischer Kabelsatz), wobei der KSK den anspruchsvollsten Fertigungsaufwand darstellt. Die am Markt verfügbare Teilevielfalt erschwert eine begünstige Lösung für die Automatisierung. Es fehlt eine Branchenweite anerkannte und umsetzbare Design Rules für Steckverbinder, die eine Automatisierung begünstigt.

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte

Ein Schwerpunkt ist die Ausformulierung der Design Rules für Steckverbinder und deren struktureller Vergleich mit den Design Rules aus TP1. Der weitere Projektverlauf ergab, dass es sinnvoll ist, Kategorien der Automatisierbarkeit in Levelkategorisierung und Machbarkeit zu definieren. Die Levelkategorisierung trägt dazu bei, eine Eignung von Komponenten für ein bestimmtes Vorhaben frühzeitig zu Kennzeichnen. Das TP4 – Automatisierungskennzahl beschreibt den zugehörigen Aufwand um das Bauteil in die automatisierte Fertigung einzubinden. Um die Ergebnisse der Design Rules der Steckverbinder in die allgemeineren Design Rules aus TP1 einfließen zulassen, wurde ein Basisentwurf erstellt und an das TP1 übergeben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verwendung der Design Rules in der Zukunft. Die Schnelllebigkeit in der Branche und die dynamischen Veränderungen des Marktes bzw. der Bauteile, sollen in der Design Rules berücksichtig werden - Stichwort Standardisierung. Hierfür sollen Referenzinformationen festgelegt werden.

Ausblick

In TP2 wird an der Ausformulierung der Design Rules gearbeitet. Für die Design Rules soll ein vollständiger Umsetzfahrplan erstellt werden, der die verschiedenen Levelkategorisierungen und Machbarkeiten berücksichtigt. Anhand von realen Musterteilen sollen die Design Rules verdeutlicht werden. Des Weiteren ist geplant die Design Rules einer Norm hinzuzufügen.