International Design Factory Week und DFGN.R Konferenz

International Design Factory Week & DFGN.R Konferenz

Das Design Factory Global Network (DFGN) ist ein stetig wachsendes Netzwerk aus aktuell 36 Design Factories, die an Universitäten auf der ganzen Welt vertreten sind. Die gemeinsame Vision des DFGN ist es, eine Lernkultur zu schaffen, in der Ausprobieren sowie erlebbare Lernerfahrungen und der Praxisbezug an erster Stelle stehen. Diese schließt nicht nur Studierende, sondern auch Industriepartner, Professionals und lokale Stakeholder mit ein. Interdisziplinäre Studierenden-Teams arbeiten beispielsweise an Problemstellungen aus der Industrie, werden methodisch begleitet und bauen Konzeptprototypen, welche dann zurück in die Industrie transferiert werden können. 

Einmal im Jahr treffen sich Vertreter:innen des DFGN, um sich zu vernetzen, gemeinsame Projekte zu initiieren und Best Practices auszutauschen. Gastgeber war in diesem Jahr vom 3. bis 7. Oktober die Future Design Factory in Leeuwarden, an der NHL Stenden University of Applied Sciences in den Niederlanden. Ein ehemaliges Gefängnis wird dort inzwischen als ein Ort angewandter Lehre genutzt und beinhaltet neben einer Bibliothek auch mehrere Werkstätten. Ein einzigartiges Setting für die diesjährige International Design Factory Week! 

Nachdem eine Vernetzung über die letzten Jahre nur online möglich war, war die Beteiligung an dem diesjährigen Treffen besonders groß - Vertreter:innen von über 25 Design Factories kamen nach Leeuwarden, unter anderem aus New York, Melbourne, Helsinki, London, Barcelona und Bogota. In den Projektplanungssessions wurden universitätsübergreifende Lehrformate geplant, die Grundlage für neue Kurse im Bereich Coaching geschaffen und ein gemeinsames Netzwerk zum Austausch über Kommunikation und Management von Industriepartnern initiiert. Ein wertvoller Austausch fand unter anderem auch mit den Design Factories aus Baden-Württemberg Inno.Space Mannheim und Design Factory Pforzheim statt.  

Zum ersten Mal fand dieses Jahr auch eine wissenschaftliche Konferenz (DFGN.R) unter dem Motto „Designing the Future“ in diesem Rahmen statt. In drei aufeinanderfolgenden Sessions gab es Vorträge in den Bereichen „Lehrformate und Workshops“, „Kooperative Teamarbeit“ und „Nachhaltigkeit“. Die Design Factory Stuttgart der ARENA2036 hat dabei die entwickelte Kintsugi Methode präsentiert. Diese wird zurzeit im Rahmen des vom Stuttgarter Klimainnovationsfonds geförderten Projekt Greenesto angewandt.

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