Montageprozess des

Leitungssatz

Analyse der Leitungsstazmontage, für die integration eines Digitalen Zwillings und automatisierung von Montageprozessen

Ihr Ansprechpartner

Klaus Miller

KUKA Deutschland GmbH  

Herr Miller ist Principal Project Manager

Montage des Leitungssatzes

Entwicklungs eines Umsetzungskonzeptes für die digitalisierte Durchführung der Leitungssatzmontage

In diesem Teilprojekt wird der Übergang von der Komponente Leitungssatz in das Gesamtprodukt Automobil geschaffen. Hierbei sollen sowohl der Leitungssatz als auch die zugehörige Verwaltungsschale an das Fahrzeug „übergeben“ werden. .

Ziele des Teilprojektes

Übergeordnetes Ziel: Bewertung der Automatsierbarkeit und idealerweise Umsetzung einer Automatisierung von Teilprozessschritten.

Die Analyse des Ist-Montageprozesses wird als Grundlage für weitere Aufgaben dienen und um mögliche Optimierungen vorzunehmen. Die Herausforderungen hierbei wird sein, die notwendigen Datenbedarfe (z.B.: Prozessparameter) für die automatisierte Montage zu ermitteln und in der Verwaltungsschale zu hinterlegen.

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte

Um den Leitungssatz in der Karosserie zu montieren sind verschiedene Robotik-Arbeitsschritte notwendig. Mithilfe der Integration aller Produkt- und Prozessdaten in der Verwaltungsschale, sollen diese Prozesse zukünftig automatisiert durch einen Roboter durchgeführt werden. Das der Montage zugehörige Datenmodell wird nicht nur die Typenbezeichnung von Produktionsmitteln beinhalten, sondern auch deren Eigenschaften und weiterführende Informationen zum Roboter und den am Roboterarm montierten Werkzeugen oder Greifern.

Mit der Montage in der Karosserie wird die Verwaltungsschale des Leitungssatzes an das Fahrzeug übergeben und die Gesamtverwaltungsschale integriert. Die Inhalte werden für den weiteren Lifecycle und weitere Prozesse zur Verfügung gestellt. Mit der Übergabe der Verwaltungsschale an das Fahrzeug und der Integration der Daten endet der Umfang dieses Teilprojektes im Produktlebenszyklus.

Erwartbare Ergebnisse des Teilprojektes

Das angestrebte Ergebnis wird sich dabei in drei Teilbereiche gliedern.

  • Integration und Übergabe der Verwaltungsschale des fertigen Leitungssatzes

Die Datenbedarfe und Parameter, die für eine automatisierte Montage des Leitungssatzes in der Karosserie notwendig sind, sollen durch die Prozessanalyse ermittelt und in der Verwaltungsschale hinterlegt werden. Anschließend soll die Verwaltungsschale (Matroschka Prinzip) in die Verwaltungsschale des Fahrzeugs mit allen Inhalten übergeben werden.

  • Entwicklung einer maschinenlesbaren Arbeitsanweisung für Robotik-Anwendungen, die direkt aus der Verwaltungsschale umgesetzt werden kann

Aus einer digitalen Arbeitsanweisung können die in der Verwaltungsschale hinterlegten Daten und Parameter mit einzelnen Prozessschritten verknüpft und für den Anwendungsfall gesamthaft abgerufen werden.

  • Bereitstellung der Daten für den weiteren Produktlebenszyklus

Die Verwaltungsschale ist nicht nur in der Lage Daten bereitzustellen, sondern kann diese auch aufehmen und verarbeiten. Somit kann eine vollständige Rückverfolgbarkeit über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg ermöglicht werden