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Merging physical and virtual space

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Michael Hernandez

Research Coordinator

ARENA2036 e.V.

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Der Maschinenraum der KI

Für Physical AI benötigen wir Datenmengen, die manuell nicht zu bewältigen sind. Im Reallabor haben wir deshalb eine eigene, hochautomatisierte Pipeline erprobt. Sie basiert auf Open-Source-Technologie (Blender) und fungiert als "Fabrik", die CAD-Modelle in intelligentes Trainingsmaterial verwandelt. 

Schritt 1: Physik als Basis

Physical AI muss physikalisch plausibel sein. Deshalb beginnt unsere Pipeline nicht mit Grafik, sondern mit Physik. 

  • Sanity Check: Eine integrierte Simulation lässt Bauteile virtuell fallen. Objekte, die ineinander stecken oder schweben, werden eliminiert. Nur was physikalisch möglich ist, darf Teil des Trainings sein. 
  • Härtetest: Wir fügen gezielt Störobjekte ("Distraktoren") und geometrische Abweichungen hinzu, um die KI auf das Chaos der realen Welt vorzubereiten. 

Schritt 2: Das kontrollierte Chaos

Um Robustheit zu erzeugen, variieren wir systematisch die Parameter der Simulation: 

  • Licht: Dynamische Beleuchtungsszenarien simulieren Tag, Nacht und künstliches Hallenlicht. 
  • Kontext: "Background Swapping" platziert Industrieteile vor irrelevante Hintergründe, damit die KI lernt, den Fokus zu behalten. 
  • Material: Wir simulieren blitzschnell verschiedene Oberflächenbeschaffenheiten auf demselben Objekt. 

 

Schritt 3: Industrieller Standard

Der Output unserer Pipeline ist direkt nutzbar. Wir generieren standardisierte Formate (HDF5, COCO, BOP), die nahtlos in moderne KI-Trainingsprozesse integriert werden können. Das Ergebnis sind Datensätze, die nicht nur Bilder, sondern auch Tiefeninformationen und Segmentierungsmasken enthalten.