Virtueller
Deep Dive
Virtuelle Prozessgestaltung mit Digital Twins am Beispiel einer Roboteranlage
Ihre Ansprechpartnerin
Heike Wohlfeld
Forschungskoordinatorin ARENA2036 e.V.
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02. Oktober 2025: Virtueller Deep Dive (Demo Stäubli-Simulation)
Virtuelle Prozessgestaltung mit Digital Twins – am Beispiel einer Roboteranlage
Wie lassen sich moderne Roboteranlagen in Echtzeit simulieren, überwachen und optimieren? Diese Frage beantworteten wir am 2. Oktober 2025 bei unserem Infotermin – anhand einer innovativen Anwendung zur virtuellen Prozessgestaltung mit Digital Twins. Im Zentrum stand dabei eine Digital-Twin-Prozess-Simulation am Beispiel einer Stäubli-Roboterzelle mit Anbindung ans NVIDIA Omniverse, umgesetzt in Kooperation mit ARENA2036, ISG, ISW und Collectu.
Die Folien der Veranstaltung stehen hier zur Verfügung:
Vortragsfolien des Deep Dive "Virtuelle Prozessgestaltung mit Digital Twins".
Asset Connectivity mit Stäubli-Roboter
Die Stäubli-Roboteranlage des ISG wurde über eine Beckhoff-Steuerung betrieben und mithilfe der Simulationssoftware ISG-virtuos digital nachgebildet. Die Besonderheit: Die reale Roboterzelle kommunizierte kontinuierlich mit ihrem digitalen Abbild – dem sogenannten Digital Twin. Diese Verbindung erlaubt eine virtuelle Prozessgestaltung in Echtzeit, die klassische Simulationsverfahren deutlich übertrifft. Die Anbindung der physischen Anlage erfolgte über Beckhoff-Industrie-PCs mit der Steuerungssoftware TwinCAT. Die erfassten Prozessdaten werden über eine Connectivity-Lösung in die Plattform Collectu.de eingespeist. Dort können sie ausgelesen, strukturiert und für weiterführende Anwendungen zugänglich gemacht werden.
Anbindung an das NVIDIA Omniverse
Einen besonderen Mehrwert in Hinblick auf firmenübergreifenden Kollaborationsszenarien stellt die Einbindung in die NVIDIA Omniverse Plattform dar. Über einen eigens entwickelten Data Connector entsteht ein digitaler Zwilling der Roboteranlage – gespeist mit Live-Daten. So wird die reale Anlage in einer interaktiven 3D-Umgebung virtuell abgebildet. In dieser Umgebung lassen sich Wartungsszenarien, Kollisionen oder Prozessoptimierungen realitätsnah erproben – und das alles ohne Eingriff in den laufenden Betrieb.
Agenda


Dr.-Ing. Frederik Wulle (ARENA2036) und Dr.-Ing. Colin Reiff (Uni Stuttgart – ISW) werden gemeinsam durch die Themen dieses Termins leiten.