Open Lab Day Industrial Metaverse

Eure Ansprechpartnerin

Heike Wohlfeld

Forschungskoordinatorin ARENA2036 e.V.

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Industrial Metaverse zum Anfassen: Open Lab Day 2025 bei ARENA2036 zeigt die Fabrik der Zukunft

Wie verschmelzen virtuelle und reale Produktionswelten zu einer neuen Dimension der industriellen Wertschöpfung? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Open Lab Day Industrial Metaverse 2025, zu dem ARENA2036 am 11. November mehr als 80 Teilnehmende aus Industrie und Forschung begrüßen durfte. Auf dem Shopfloor der Innovationsplattform wurde das Industrial Metaverse greifbar – mit Live-Demonstrationen, Führungen und praxisnahen Einblicken in aktuelle Entwicklungen rund um digitale Zwillinge, Simulation und Echtzeitsteuerung.

Das Industrial Metaverse erlebbar machen

Eine Demo zum Thema "Digitaler Zwilling einer Fabrik im Omniverse – Modellerstellung und -nutzung am Beispiel der ARENA2036" von unserem Forschungskoordinator Michael Hernándes verdeutlichte, welches Potenzial in der vernetzten Produktion steckt – und dass das Industrial Metaverse längst Realität ist. In exklusiven Führungen über den ARENA2036-Shopfloor erhielten die Gäste im Anschluss direkte Einblicke in laufende Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zeigen, wie virtuelle Modelle, Daten und physische Systeme zunehmend verschmelzen. An zehn Themeninseln präsentierten Mitgliedsunternehmen und Partner konkrete Anwendungen, die die Vision einer vernetzten, intelligenten und nachhaltigen Produktion bereits heute Wirklichkeit werden lassen.

Themeninseln: Wo Forschung und Praxis zusammenfinden
    • Nokia zeigte mit „Netzwerke als Kommunikationsbasis und Datenquelle für Digitale Zwillinge“ (Matthias Jablonowski), wie 5G- und Edge-Technologien die Grundlage für zuverlässige und latenzarme Datenflüsse im Industrial Metaverse bilden.
    • Waveye demonstrierte mit „Virtuelles Training eines humanoiden Roboters in der virtuellen ARENA2036 mit Isaac Sim“ (Dr. Gor Hakobyan), wie KI und Simulation das Training komplexer Bewegungsabläufe revolutionieren können.
    • Mercedes-Benz AG öffnete im „Mercedes Holodeck“ (Daniel Pohlandt) die Türen zu immersiver Produktentwicklung. Besucher konnten erleben, wie XR-Technologien die Fahrzeugentwicklung der Zukunft beschleunigen und interdisziplinäre Zusammenarbeit neu definieren.
    • ARENA2036/Collectu präsentierte mit „Asset-Connectivity auf dem Shopfloor“ (Dr. Frederik Wulle & Dr. Colin Reiff) eine Referenzimplementierung zur Erfassung und Nutzung von Echtzeitdaten einer Roboteranlage – ein zentraler Baustein für effiziente digitale Zwillinge.
    • ISG Industrielle Steuerungstechnik GmbH zeigte mit „Digitales Engineering im Industrial Metaverse“ (Dr. Stefan Reinhardt), wie virtuelle Inbetriebnahme und Simulation bereits heute Entwicklungszeiten verkürzen und Risiken minimieren.
    • FARO Technologies machte mit „3D-Scan & Bestandserfassung“ (Steffen Kappes) deutlich, wie präzise Scandaten die Grundlage für eigene Digital-Twin-Projekte und digitale Planungsprozesse bilden.
    • SPIE gab unter dem Titel „Potenziale für Facility Management durch das Industrial Metaverse“ (Clarissa Hack) Einblicke, wie Gebäude- und Anlagenmanagement durch digitale Zwillinge effizienter und nachhaltiger gestaltet werden kann.
    • Siemens stellte „Smart Building Lösungen im Industrial Metaverse“ (Christopher Börner) vor und zeigte, wie Energieeffizienz und Gebäudevernetzung künftig nahtlos in digitale Produktionsumgebungen integriert werden.
    • DXC Technology präsentierte mit „Visual Engineering. From reality to digital copies.“ (Stoyan Boyukliyski) die Möglichkeiten, reale Objekte mithilfe von KI-basierten Verfahren in detailgetreue digitale Abbilder zu überführen.
    • Fraunhofer IPA und Mercedes-Benz rundeten mit „Robo-Cable: Potenziale für KI-gestützte Automatisierung in der Leitungssatz-Verarbeitung“ (Andreas Kernbach) sowie „From Simulation to Reality: Bridging the Visual Gap with Synthetic Data and Digital Twins“ (Tom Thushar) das Themenspektrum ab – zwei Beispiele dafür, wie digitale Zwillinge und synthetische Daten neue Horizonte für Robotik und Fertigung eröffnen.
Impulse für die Zukunft der Produktion

Die Veranstaltung bot nicht nur Einblicke in den Stand der Forschung, sondern diente auch als Plattform für den fachlichen Austausch zwischen Industrie, Wissenschaft und Start-ups. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, sich zu vernetzen und über gemeinsame Anwendungsfelder und Forschungsfragen zu diskutieren.

Werdet jetzt Teil des Industrial Metaverse! Mehr Informationen findet ihr auf der Projektseite.

Die Folien der ersten Hälfte der Veranstaltung stehen hier zur Verfügung: "Open Lab Day"

Video Reel

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