Das war Ü:MO 2026
Ansprechpartner
Michael Dick
Leitung Event und Marketing ARENA2036 e.V.
Ü:MO 2026 – Ein Tag voller Austausch, Innovation und Kollaboration
Über 500 Teilnehmende sowie mehr als 50 ausgestellte Projekte von fast 60 beteiligten Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Forschung: Ü:MO 2026 hat erneut eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll Austausch und Kollaboration für Innovationen sind.

Auftakt mit Technology Sessions
Den Einstieg in das Programm bildeten sechs Technology Sessions zu ausgewählten, zentralen Zukunftsthemen. Expert:innen aus den jeweiligen Bereichen gaben tiefe Einblicke in unterschiedliche Anwendungsfälle. So wurde Raum für direkten Austausch geschaffen, um eigene Use Cases zu adressieren und Lösungen sowie Ideen für konkrete Problemstellungen im eigenen Unternehmen zu entwickeln. Die Bandbreite der Themenfelder zeigt, wie viel Kompetenz im Netzwerk steckt und wie vielfältig sich die Themenlandschaft am Forschungscampus mittlerweile entwickelt hat.

Impulse aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik
Unsere vier Keynote Speaker setzten starke inhaltliche Impulse aus der Praxis. Nach einem einführenden digitalen Grußwort von Dr. Alexandra-Gwyn Paetz vom BMFTR zur Bedeutung der Förderinitiative „Forschungscampus“ für die Innovationskraft der Bundesrepublik, schlug Prof. Dr. Peter Middendorf, Rektor der Universität Stuttgart, die Brücke zur Rolle Technischer Universitäten als Motoren für Innovation.
Im Anschluss gab Dr. Andrej Heinke, Vice President Corporate Research der Robert Bosch GmbH, einen Impuls aus der Industrie und zeigte auf, wie kritische Infrastruktur insbesondere in geopolitisch angespannten Zeiten an Relevanz gewinnt und wie gegenseitige Abhängigkeiten uns alle betreffen.
Die darauffolgende Keynote von Rainer Brehm, Digital Industries COO for Automation Business und CTO der Siemens AG, thematisierte den Weg zu einer vollständig autonomen Produktion und die zunehmende Relevanz, in Zeiten von Fachkräftemangel und steigenden Kosten „die Automatisierung selbst zu automatisieren“.
Den Abschluss bildete Prof. Bronwyn Fox, Deputy Vice-Chancellor Research and Enterprise der UNSW Sydney. Sie brachte eine internationale Perspektive ein und beleuchtete insbesondere die Potenziale von Forschungskooperationen zwischen Australien und Europa.

Projektmesse als Herzstück des Austauschs
Die umfassende und die gesamte Forschungshalle füllende Projektmesse präsentierte über 50 Projekte. Der ARENA2036-Spirit war dabei so stark wie selten zuvor spürbar: Menschen kamen miteinander ins Gespräch, Unternehmensgrenzen traten in den Hintergrund.
Im Fokus stand der gemeinsame Wille, etwas zu bewegen und Innovationen genau an den Schnittstellen entstehen zu lassen, an denen sie am dringendsten benötigt werden. Im Gespräch mit den Menschen hinter den Projekten konnten die Teilnehmenden Anknüpfungspunkte für eigene Anwendungsfälle finden und auch völlig neue Ideen und Initiativen entstehen lassen.

Neue Mitglieder und gelebtes Netzwerk
Das Konzept von ARENA2036 lebt maßgeblich von seinen Partnern und Mitgliedern. Gleich elf neue Mitglieder konnten seit Ü:MO 2025 im vergangenen Jahr im Netzwerk begrüßt werden.
Um dies gebührend zu feiern und gleichzeitig eine passende Bühne für die Neuzugänge zu bieten, gab es einen dedizierten Neumitgliederstand. Darüber hinaus nutzten einige Mitglieder die Gelegenheit, ihre Ziele, Innovationen und Kompetenzen auf der Bühne vorzustellen.
Schnell wurde klar: Als Teil von ARENA2036 ist man Teil eines Netzwerks von Expert:innen, wie es in dieser Dichte nur selten vorkommt. Mit jedem neuen Mitglied wächst diese thematische Bandbreite und die gemeinsame Kompetenz weiter – entsprechend groß war die Freude, die neuen Mitglieder willkommen zu heißen.

Ausklang und informeller Austausch
Nach den intensiven Programmpunkten gab es viel zu besprechen. Im Rahmen der entspannten Abendveranstaltungen konnten erste Ideen vertieft und Kontakte weiter ausgebaut werden
Bei einem kühlen Getränk und sommerlicher Atmosphäre entstand ein offener Austausch auf Augenhöhe. Vereint durch die Vision, Innovation durch Kollaboration sichtbar zu machen, klang der Tag in einem inspirierenden Miteinander aus.
