Ü:MO 2026

über die Zukunft von morgen

Projektmesse

Ansprechpartner

Michael Dick

Leitung Event und Marketing ARENA2036 e.V.

Innovation hautnah erleben auf der ARENA2036 Projektmesse

Auf der Projektmesse der ARENA2036 haben unsere Mitglieder im Rahmen von Ü:MO 2026 Innovation greifbar gemacht. Alle Teilnehmenden erhielten exklusive Einblick in aktuellen Projekte, welche die Lösungen von morgen möglich machen. Im Fokus standen dabei nicht nur erste Ergebnisse, sondern auch die Ideen, Prozesse und Denkweisen dahinter.

Der persönlichen Austausch mit den Menschen hinter den Projekten eröffnete dabei neue Perspektiven. Der Dialog zeigte was das Miteinander und die Proximität bei uns am Forschungscampus so wertvoll macht:  Eigene Fragestellungen trafen auf erprobte Ansätze, erste Gedanken entwickelten sich weiter und konkrete Use Cases nehmen Form an.

Viele Erkenntnisse aus Gesprächen, neue Initiativen und viele Eindrücke bleiben von diesem Tag erhalten – und damit auch erste Ideen, die vielleicht genau an diesem Tag ihren Anfang genommen haben.

Hallenplan

Projektübersicht

Über 50 Projekte stellten im Rahmen der Projektmesse ihre Anwendungsfälle vor. Die folgende Liste gibt einen Überblick über die vertretenen Projekte.

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EcoFrame
Entwicklung eines Frameworks für die effiziente Generierung und Bereitstellung von belastbaren Nachhaltigkeitsinformationen für effektive EcoDesign- und Produktionsnetzwerke in der firmenübergreifenden Automobilindustrie
Das Projekt EcoFrame konzentriert sich auf die Entwicklung eines Frameworks, das die Generierung und Bereitstellung von Nachhaltigkeitsinformationen für EcoDesign- und Produktionsnetzwerke effizient macht. Der Fokus liegt dabei auf den methodischen Schwerpunkten EcoDesign und nachhaltige Produktion. Durch ein verbessertes, gesamtheitliches Monitoring über Unternehmensgrenzen hinweg soll sowohl eine Optimierung bestehender Produkte und deren Produktion im Hinblick auf Nachhaltigkeitsanforderungen ermöglicht als auch die Entscheidungsfindung für die Entwicklung nachhaltiger Produkte und deren Produktion unterstützt werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Integration des Konzepts der Kreislaufwirtschaft in die Automobil-Lieferkette, um die sich daraus ergebenden Möglichkeiten und Herausforderungen zu adressieren.
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Connect4HCA
Konnektivität für menschenzentrierte Automatisierung
Das Projekt Connect4HCA rückt den Menschen in den Fokus der industriellen Automatisierung, indem unter Human-Centered Automation 5.0 (HCA 5.0) Technologien an die Bedürfnisse der Arbeitenden angepasst werden. Automatisierte und manuelle Prozesse werden situativ vernetzt, unterstützt durch eine flexible Kommunikationsinfrastruktur. Kern ist die Entwicklung einer Dezentralen Technischen Intelligenz (DTI), die Produktionsprozesse in Echtzeit entlang des gesamten Produktlebenszyklus steuert. Ein Demonstrator zeigt die Konnektivität zwischen Prozessen, Anlagen, Lieferketten und menschlicher sowie künstlicher Intelligenz. Mit Fokus auf Arbeitsschutz und Gesundheit treibt das Projekt gemeinsam mit Konsortialpartnern die Vernetzung und Optimierung der industriellen Produktion voran.
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Well-defined
Wertschöpfungsnetzwerk-Modellierung für die software-definierte resiliente Produktion der Zukunft
Das Projekt Well-defined auf dem ARENA2036 Forschungscampus gestaltet Wertschöpfungsketten durch Digitalisierung und Flexibilität zukunftsfähig. Klassische Strukturen werden in dynamische Netzwerke umgewandelt, die flexibel auf Veränderungen reagieren und Ziele wie CO2-Reduktion unterstützen. Zentral ist ein adaptives Value Chain Execution System (VCES) mit standardisierten Datenaustauschfotmaten und sicheren Schnittstellen. Technologien wie Catena-X-Datenräume ermöglichen unternehmensübergreifende Orchestrierungen. Herausforderungen liegen in der Umsetzung von Standards und ihrer Integration in bestehende Systeme. Ab 2024 forschen 8 Partner über 5 Jahre an nachhaltigen Lösungen, vernetzt mit Projekten zu Mobilität, Nachhaltigkeit und Konnektivität.
47
CARpulse
Kapsel für autonome Fahrzeugplattformen für einen sicheren Individualverkehr in allen Lebensbereichen
CARpulse konzentriert sich auf die Entwicklung einer sicheren und nachhaltigen Fahrzeugarchitektur für autonome Fahrzeuge, die auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt ist und ihre Interaktion mit der Umgebung berücksichtigt. Das Projekt CARpulse zielt darauf ab, eine modulare Kapsel für autonome Fahrzeuge zu entwickeln. Die Fahrzeugarchitektur wird sowohl physisch als auch virtuell gestaltet, um verschiedene Anwendungsfälle abzudecken. Durch den Fokus auf eine nutzerzentrierte Perspektive strebt CARpulse an, das Konzept des zukünftigen Fahrzeugs realistisch und anwendbar zu machen. Ein wichtiges Element ist der Technologiedemonstrator, der die Interaktion des zukünftigen Fahrzeugs mit Menschen und der Umwelt illustriert. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Entwicklung einer Forschungsplattform, die den Einsatz von XR-Technologien (Virtual-, Augmented- und Mixed-Reality) für die Entwicklung von Mobilitätskonzepten nutzt.
48
STRIDE
A STRIng-based haptic Driving Experience for rendering g-forces and road conditions in virtual reality
In diesem Projekt demonstrieren wir STRIDE, ein kompaktes und mobiles System zur Simulation von g-Kräften in Virtual-Reality-Fahrsimulatoren. Das System nutzt seilbasierte haptische Feedbackgeräte, die am Körper der Fahrenden befestigt sind, um Beschleunigungskräfte zu simulieren und über zusätzliche Vibrationsmuster Straßenbedingungen wie Schlaglöcher oder Kopfsteinpflaster darzustellen.
24
KIRR Real
KI-Reallabor – Reallabor für rechtskonforme KI und Robotik am KI-Fortschrittszentrum
Das Pilotprojekt KIRR Real wird seit März 2026 im KI-Fortschrittszentrum als Reallabor für rechtskonforme KI und Robotik fortgeführt. Ziel ist es, Unternehmen in Baden-Württemberg bei der rechtskonformen Entwicklung von KI-Anwendungen im Kontext des EU AI Acts und weiterer relevanter Regulatorik zu unterstützen. Das Konsortium aus Fraunhofer IPA, Fraunhofer IAO und der Uni Stuttgart führt dazu geförderte Legal Quick Checks durch, die KI-Use Cases regulatorisch analysieren und Unternehmen konkrete Handlungsempfehlungen für die technische Umsetzung der rechtlichen Anforderungen liefern. Ein praxisnahes Beispiel ist der Label Reader: ein kamerabasiertes System, mit dem Mitarbeitende Waren einscannen, deren Etiketten KI-gestützt ausgelesen und verarbeitet werden, bevor die Daten an das ERP-System des Kunden übergeben werden. Die regulatorische Analyse des Label Readers zeigt exemplarisch, wie Unternehmen ihre innovativen KI-Lösungen rechtskonform gestalten können.
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TEF: AI-MATTERS
AI in Manufacturing Testing an Experimentation facilities for European SMEs
Das Projekt AI-MATTERS zielt darauf ab, Europas Führungsrolle bei der Einführung menschenzentrierter KI-Systeme in der Fertigung zu stärken. Im Fokus steht die Integration und Optimierung transformativer KI-Technologien durch praxisnahe Tests und Experimente. Besonderes Augenmerk liegt darauf, diese Innovationen auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Europa zugänglich zu machen, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des europäischen Fertigungssektors nachhaltig zu steigern.
40
RoX
Digitales Ökosystem für KI-basierte Robotik
RoX schafft ein dezentrales Daten- und Dienste-Ökosystem, das die Entwicklung, den Einsatz und die kontinuierliche Verbesserung fortschrittlicher, KI-gestützter Robotersysteme über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg ermöglicht. RoX legt dabei Wert auf Datensouveränität, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz und kooperiert eng mit europäischen Initiativen wie Manufacturing-X und IPCEI-CIS.
46
Netzwerkinfrastruktur für Industrie 4.0
Aufbau einer neuen, modernen Netzwerkinfrastruktur in der Halle der ARENA2036 als Kommunikationsplattform für Innovationsprojekte
Im Rahmen des Projekts „Neues Hallennetz“ modernisiert ARENA2036 gemeinsam mit dem Partner Nokia die digitale Infrastruktur ihrer Forschungshalle. Ziel ist es, eine hochflexible, sichere und leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur bereitzustellen, die den Anforderungen von Industrie 4.0, vernetzten Datenräumen und KI-gestützter Produktion gerecht wird. Durch die Integration modernster Technologien wie PON, 5G, WiFi, Edge-Computing und softwaredefinierter Netzwerke ermöglicht das neue Hallennetz eine Echtzeitkommunikation zwischen Menschen, Maschinen und Sensoren aber auch digitalen Zwillingen, dem industriellen Metaverse und anderen Cloud-basierten Anwendungen.
51
Logieye
Projekt zur Interaktion zwischen Humanoiden Robotern & Mobilen Robotern (AGVs/AMRs)
Wir würden gerne eine Interaktion zwischen Humanoiden Robotern & Mobilen Robotern (AGVs/AMRs) darstellen. Es handelt sich hierbei um eine Herausforderung, die mit wachsender Nutzung von Humanoiden Robotern im Produktionsumfeld kommen wird.
9
Tractus-X - „Making Data Spaces Work – Together“
Innovation und Wissensaustausch innerhalb des Tractus-X Ökosystems
Tractus-X ist das offizielle Open-Source-Projekt im Catena-X-Ökosystem und bietet eine offene, skalierbare und interoperable Grundlage für den Aufbau und Betrieb von Datenräumen in der Industrie. Unter dem Dach der Eclipse Foundation entwickelt die Community gemeinsam Referenzimplementierungen, die Unternehmen jeder Größe nutzen, anpassen und weiterentwickeln können. Mit standardisierten Schnittstellen, offenen Lizenzen (Apache 2.0, CC-BY 4.0) und einem transparenten Governance-Modell fördert Tractus-X die digitale Souveränität und Innovationskraft entlang der gesamten Wertschöpfungskette.Im Rahmen der Tractus-X Community Days bringen wir aktive Projekte und Entwickler zusammen, um Wissen auszutauschen, neue Entwicklungen vorzustellen und die Zusammenarbeit innerhalb des Ökosystems weiter zu stärken.
11
Construct-X
Consruct-X Digitalisierung des Bauwesens
Construct-X ist ein branchenübergreifendes Forschungsprojekt mit dem Ziel, die Digitalisierung der Bauindustrie durch offene, interoperable Datenräume voranzutreiben. Basierend auf Open-Source-Prinzipien entwickelt das Projekt eine cloudbasierte Referenzarchitektur sowie Edge-Cloud-Anwendungen, die eine sichere und latenzfreie Datenverarbeitung direkt auf der Baustelle ermöglichen. Mit über 40 Partnern aus Bauwirtschaft, Handwerk, IT und Forschung arbeitet Construct-X an praxisnahen Lösungen für mehr Effizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit auf Baustellen. Das Projekt ist durch das BMWK gefördert.
12
KI-D@ARENA2036-X
Künstliche Intelligenz in Datenräumen verwenden – im ARENA2036-X-Datenraum
Das Projekt KI-D@ARENA2036-X unterstützt Unternehmen und Start-ups aus der Region Stuttgart dabei, KI-Anwendungen in realitätsnahen Datenraum-Umgebungen zu entwickeln und zu testen. Das Projekt bietet Zugang zu leistungsstarken Rechenressourcen, einem unternehmensübergreifenden Datenraum sowie der Möglichkeit zur Integration eigener Hardware. Durch die Kombination verschiedener Zugangstechnologien – von WiFi über Glasfaser bis hin zu 5G und 6G – entsteht eine flexible Infrastruktur für sichere und effiziente KI-Entwicklung. KI-D@ARENA2036-X ermöglicht vorwettbewerbliche Forschung und Entwicklung, Proof-of-Concept-Tests ohne große Anfangsinvestitionen und fördert die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen. Das Projekt wird von ARENA2036, Cyber Valley, DeepScenario und der Universität Stuttgart getragen und durch den Verband Region Stuttgart gefördert.
29
Reallabor Industrial Metaverse
Reallabor Industrial Metaverse in der ARENA2036
Auf Basis des ARENA2036-Ökosystem wurde ein Reallabor Industrial Metaverse implementiert: im Zusammenspiel mit den Mitgliedern wird gezeigt, was mithilfe bestehender Metaverse-Technologien bereits heute möglich ist (Metaverse-Schaufenster); andererseits wird gemeinsam adressiert, wo noch Entwicklungsbedarfe liegen. In der integrierten Gesamtumgebung einer gemeinsamen Sandbox werden Anwendungsfälle und Umsetzungsszenarien mit Digitalen Zwillingen verprobt, Optimierungspotenziale sichtbar gemacht und das gewonnene Wissen in die Praxis transferiert.
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Standardisierungsinitiative Leitungssatz SILS
Entwicklung einer DIN-Norm zur Unterstützung der Automatisierung bei Entwicklung, Produktion und Montage des Leitungssatzes
Standardisierungsinitiative Leitungssatz (SILS): Automatisierung in der Entwicklung, Produktion und Montage des Leitungssatzes erfordert vor allem Fähigkeiten zur Bewältigung der Komplexität und des Variantenreichtums. Standardisierung ist dafür ein Schlüsselelement. Die Standardisierungsinitiative Leitungssatz ist eine Kooperation von Unternehmen aus allen Stufen der Wertschöpfungskette des Leitungssatzes. Ziel der Kooperation ist die Erarbeitung von inhaltlichen Vorschlägen für die Standardisierung der automatisierten Fertigung von Leitungssätzen im Rahmen der DIN 72036.
33
Leitungssatz-Hub
Transformations-Hub als Drehscheibe von Innovationsimpulsen für die Branche des Leitungssatzes
Transformations-Hub Leitungssatz (LS-Hub): Der Transformations-Hub Leitungssatz ist ein gefördertes Projekt des BMWE zur Unterstützung der Transformation der Leitungssatzbranche. Er scoutet interessante Trends und Technologien, auch aus anderen Branchen und der Wissenschaft. Mit Veranstaltungen und Publikationen informiert er über Neuerungen und setzt Impulse für die Umsetzung von Innovationen. Der Transformations-Hub Leitungssatz vernetzt Expert:innen und unterstützt durch Sondierungsprozesse und Machbarkeitsstudien sowohl große Unternehmen als auch den Mittelstand sowie die Wissenschaft. Die ARENA2036 arbeitet darin mit den Konsortialpartnern Bayern Innovativ und der OpenHybridLabFactory zusammen.
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Optifeel 2.0
Untersuchung eines Konzeptes zur berührungsfreien Abstandsmessung für die Montage von Elektromotoren
Im Projekt OPTI-FEEL wurde die präzise, berührungsfreie Abstandsmessung zwischen Rotor und Stator eines Axialflussmotors mithilfe optischer Messtechnik untersucht. Ziel war es, die Einhaltung enger Messtoleranzen für eine kommende Motorengeneration zu prüfen. In sechs Monaten entwickelten die Projektpartner ein optisches Messsystem, bei dem eine mikrogedruckte Sonde auf einer OCT-Faser erfolgreich am realen Motor getestet wurde.
1
ARENA2036
Einführung in das Konzept der ARENA2036 mit Fokus auf Mehrwerte für Mitglieder und konkrete Mitmachmöglichkeiten.
Die ARENA2036 ist eine Innovationsplattform, auf der Industrie, Wissenschaft und Start-ups gemeinsam an den Zukunftsthemen der Mobilität und Produktion arbeiten. Wir geben einen kompakten Einblick in das Konzept der ARENA2036, die Vorteile einer Mitgliedschaft sowie die vielfältigen Mitmachformate.
6
Design Factory Stuttgart
Desgin Factory Stuttgart - We ignite responsible innovation through co-creation
Die Design Factory Stuttgart ist eine offene Learning-by-Doing-Plattform innerhalb der ARENA2036. Sie richtet sich an Industriepartner, Fachkräfte, Studierende und Schüler, um deren Innovationspotenzial durch praxisorientiertes Lernen zu stärken. Im Mittelpunkt steht der Design-Thinking-Ansatz, der durch Workshops, Kurse und Trainings vermittelt wird. Dabei werden interdisziplinäre Teams gebildet, die gemeinsam kreative Lösungen für reale Herausforderungen entwickeln. Die Design Factory Stuttgart ist Teil des globalen Netzwerks Design Factory Global Network (DFGN) und fördert die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zur Gestaltung nachhaltiger Innovationen.
31
Laser4MAAS
Lasers-as-a-Service
Lasers4MaaS treibt die digitale Transformation der Industrie durch innovative Service-Lösungen im Bereich des Laserschweißens voran. Durch den Komplementierung von dynamischer Laserstrahlformung mit KI-gestützter Prozessentwicklung, -evaluation und -kontrolle ermöglicht unsere digitale Plattform eine flexiblen, kosteneffektive und nachhaltigen Einsatz von moderner Laserschweißtechnologie. Ob in der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie, bei Lebensmittelverpackungen, in der Wasserstoffindustrie oder in der Kernfusion - Lasers4MaaS ermöglicht Prozessentwicklung und -optimierung auf Knopfdruck.
37
growING
Cross organisational data exchange via Dataspaces
Unternehmensübergreifende Entwicklung von Sondermaschinen mithilfe digitaler Zwillinge. Durch vernetzte Datenräume, nahtlose Workflows und simulationsgestützte Planung sollen Fehler reduziert, Prozesse beschleunigt und die Time-to-Market verbessert werden. Der digitale Zwilling wächst dabei kontinuierlich mit Daten und Modellen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg.
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sustainet
Reibungslose, sichere und widerstandsfähige Netze für die industrielle Produktion am Beispiel TSN
Die Demonstration verdeutlicht die Bemühungen zur Bewältigung der Herausforderungen im Zusammenhang mit einem der Ziele des SUSTAINET-iNnOvAte-Projekts: der Schaffung reibungsloser, nachhaltiger und leistungsstarker Netzwerke mit deterministischem und hochverfügbarem Verhalten für kritische Dienste und Infrastrukturen. Ziel ist es, Systemtechnologien und Netzwerkelemente zu erforschen, die eine nahtlose, nachhaltige und leistungsstarke Kommunikation über verschiedene Netzwerksegmente hinweg ermöglichen und eine deterministische und hochzuverlässige End-to-End-Kommunikation gewährleisten, um kritische Dienste und Infrastrukturen zu unterstützen. In dieser Demonstration veranschaulichen wir, wie ein passives optisches Netzwerk (PON), das ursprünglich für die Fiber-to-the-Home-Technologie (FTTH) entwickelt wurde, zuverlässig und zeitkritische End-to-End-Dienste effektiv ermöglichen kann. In dieser gemeinsamen Demonstration von NOKIA-BELL-LABS und BALLUFF zeigen wir den Betrieb eines ausfallsicheren Aufzugs unter Verwendung einer ProfiNet-basierten Kommunikation zwischen dem Sensor des Aufzugs und der SPS, die sich in einer entfernten, zentralisierten Edge-Cloud befindet. Die für die Datenkommunikation zwischen dem IO-Link-Master des Sensors und der SPS erforderliche geringe Latenz und hohe Zuverlässigkeit wird über das PON-Netzwerk erreicht, was zeigt, dass eine End-to-End-Latenz von weniger als 2 ms bei minimalem Jitter möglich ist.
15
FLAME@ARENA2036 - CARpulse
Future Lab for Additive Manufacturing & Engineering @ ARENA2036
Das Future Lab for Additive Manufacturing & Engineering (FLAME) stellt das additiv gefertigte Produkt im Fahrzeugkontext in den Mittelpunkt. Ziel ist es, polymerbasierte Bauteile und Komponenten für automobile Anwendungen entlang der gesamten additiven Prozesskette zu entwickeln und zu bewerten. Besondere Forschungsschwerpunkte liegen auf Robotic Screw Extrusion Additive Manufacturing (RSEAM) für großformatige, materialeffiziente Bauteile sowie High Speed Sintering (HSS) für flexible, seriennähere Komponenten. Dadurch werden, von großvolumigen Struktur- und Interieurbauteilen bis hin zu komplexen, funktionsintegrierten Kunststoffkomponenten, unterschiedliche Produktklassen im Automobilbereich adressiert. Im Fokus stehen insbesondere Fahrzeugkomponenten, bei denen additive Fertigung neue Möglichkeiten hinsichtlich Funktionsintegration, Leichtbau, Variantenflexibilität, Ressourceneffizienz und werkzeugloser Produktion eröffnet. FLAME adressiert hierfür zentrale prozess- und produktseitige Herausforderungen der additiven Fertigung thermoplastischer Kunststoffe – von der effizienten Prozess- und Materialauswahl über die gezielte Prozessoptimierung bis hin zur automatisierten Materialqualifizierung. Damit verbindet FLAME additive Fertigungstechnologien mit konkreten Fahrzeuganwendungen und schafft eine Forschungsumgebung, in der Produktanforderungen, Prozessfähigkeit und industrielle Umsetzung systematisch zusammengeführt werden.
7
Innovations-Netzwerke
Verbunden durch das Ziel deutschen Mittelstand, Weltmarktführer und die innovative Startup-Welt zu vernetzen
Gemeinsam schaffen NXTGN und STARTUP AUTOBAHN powered by Plug and Play ein durchgängiges Innovations-Ökosystem für Startups. NXTGN ist die Innovationsplattform aus Baden-Württemberg. Sie verbindet Startups, Wissenschaft und Wirtschaft. Als globale Open Innovation Plattform von Plug and Play mit Zugang zu dessen über 60 weltweiten Standorten, kombiniert die STARTUP AUTOBAHN führende Konzerne der Automobilindustrie mit cutting-edge Startups aus aller Welt. Zwei Ansätze mit einem gemeinsamen Ziel, Unternehmen und Startups von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Implementierung zu begleiten und so die Zukunft aktiv zu gestalten.
34
Flexibler Materialfluss
Intermodaler Materialtransport um die Flexibilität im Brownfield der Fertigung für mittlere Stückzahlen zu erhöhen
Konzept für einen flexiblen und anpassungsfähigen Materialtransport in der Produktion, Kurzbeschreibung: Entwicklung flexibler und anpassungsfähiger Materialtransportkonzepte für die Herstellung verschiedener Produkte in unterschiedlichen Stückzahlen auf einer Fertigungslinie.
2
WPT+
Fahrerlose Transportfahrzeuge kontaktlos, statisch und dynamisch Laden
Die dynamische drahtlose Energieübertragung (DWPT) ermöglicht die drahtlose Energieversorgung von fahrenden Fahrzeugen oder Geräten, wodurch Ladestopps überflüssig werden.
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Kryo-TEG
Thermoelektrische Generatoren zur Effizienzsteigerung von Wasserstoffanwendungen
Das Projektziel ist die Entwicklung eines speziellen ThermoElektrischen Generators (TEG), der elektrische Energie aus Abwärme gewinnt. Der Fokus liegt dabei auf einem Kryo-TEG, der bei kryogenem Wasserstoff (LH2) zum Einsatz kommt. Ein Kryo-TEG liefert primär nicht nur elektrische Energie, sondern stellt auch die für die Verdampfung von flüssigem Wasserstoff erforderliche Wärme bereit. Dadurch wird eine kontinuierliche Versorgung einer Brennstoffzelle oder eines Wasserstoffmotors mit gasförmigem Wasserstoff sichergestellt. Zusätzlich entlastet der Kryo-TEG beispielsweise den Kühlmittelkreislauf der Brennstoffzelle. Die eingespeiste elektrische Energie steigert die Effizienz der Wasserstoffanwendung und senkt letztlich den Wasserstoffverbrauch und die Betriebskosten.
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ECOPOWERBRAKE
Reduktion von Bremsstaubemissionen bei Nutzfahrzeugen
Bei der Hybridbremse handelt es sich um eine modifizierte Hochleistungs-Wirbelstrombremse mit zusätzlicher Reibfunktion, wobei dadurch die jeweiligen Vorteile kombiniert werden. Die Wirbelstrombremse übernimmt den größten Teil der Bremswirkung, in dem sie 90% der Bremsenergie verschleiß- und emissionsfrei umsetzt, lediglich den verbleibenden Anteil übernimmt die hochintegrierte Reibbremse bei niedrigen Drehzahlen. In Summe wird damit der Bremsbelag gering beansprucht und überdauert so den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs. Im Vergleich zu herkömmlichen Wirbelstrombremsen besitzt die hier vorgestellte Hybridbremse eine bis zu 3-fach höhere Leistungsdichte. Das übergeordnete Projektziel ist, eine Hybridbremse als nachhaltiges Bremssystem nach TRL 5 für Nutzfahrzeuganwendungen zu entwickeln, welche anhand realer Randbedingungen unter Betriebsszenarien des realen Straßenverkehrs erprobt wird.
23
Qauntum Bay
Erste Einblicke in die Quantentechnologie
Verschiedene Akteure der Quantentechnologie werden in die ARENA2036 eingegliedert. Erste Ansätze sind am Stand „Quantum Bay“ sichtbar. SingleQuantum, QuantenBW und das Projekt Q-Cyber stellen sich vor.
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FLAI
Forklift Agent Intelligence (FLAI) automatisiert Logistikzentren mithilfe von Physical AI, PACTRIS und 4D-Radar
Im Rahmen von ARENA2036 bündeln BÄR Automation, Mercedes-Benz Tech Innovation und Waveye ihr Fachwissen, um die Logistikzentren von morgen mithilfe von Gabelstapler-AGVs zu automatisieren. Dieser integrierte Ansatz beginnt mit der PACTRIS-Software von Mercedes-Benz, die einen digitalen Zwilling für präzise Daten zu Ladungsträgern nutzt, um die Ladungsauslastung zu optimieren. BÄR Automation setzt diese digitale Planung mit einem vollautonomen Gabelstapler, der verschiedene Ladungsträger handhaben kann, in die physische Realität um. Gemeinsam vereinen ihre gemeinsamen Entwicklungen nahtlos komplexe Technologien zur Objekterkennung, zum Andocken und zum Stapeln unter Verwendung physikalischer KI. Um schließlich sicherzustellen, dass diese fortschrittlichen Systeme in hochdynamischen Umgebungen sicher betrieben werden können, stellt Waveye die entscheidende Navigationsebene bereit und stattet den Gabelstapler mit modernstem Radar für zuverlässige Lokalisierung und Hindernisvermeidung aus.
20
Radarimager
RadarImager in einer intralogischen Produktionsplattform
Die Unternehmen Balluff, NAiSE und Waitkus Engineering zeigen auf ihrer gemeinsamen flexiblen Produktionsplattform, wie produktübergreifende Handhabung, Intralogistik und Inspektion effizient umgesetzt werden können. Das Sustainable Karakuri Gate von Waitkus transportiert Boxen (Kleinladungsträger) rein mechanisch und ohne Strom mithilfe der Schwerkraft über Seilzugsysteme. Die Boxen werden an einen Mobilroboter übergeben, der – wie sämtliche autonomen Fahrzeuge – unter dem NAiSE-Leitsystem fährt. Während der Fahrt führt der Balluff RadarImager eine Inspektion der Produkte in den Boxen durch. Dabei werden die Produkte auf Basis von Radartechnologie durchleuchtet und ein 3D-Bild erzeugt. Der RadarImager erkennt zuverlässig Unregelmäßigkeiten, prüft auf Vollständigkeit und Unversehrtheit und identifiziert Fremdkörper – auch bei undurchsichtigen Materialien.
53
6G-Sensing
Integriertes Sensing in 6G Kommunikationsnetzen: Erkennen und Lokalisieren von Personen, Objekten und Drohnen durch die Basisstation
Nokia forscht in geförderten Forschungsprojekten (wie SENSATION) und intern an Sensing für 6G, wo Radar-ähnliche Fähigkeiten in das Kommunikationssystem integriert werden sollen um Dinge und Personen zu erkennen, selbst wenn sie nicht im Netz eingebunden sind. In der ARENA2036 gibt es dazu einen Aufbau für ein „proof-of-concept“ für Sensing Experimente und Verarbeitung in Echtzeit.
3
IPT
Inductive Power Transfer with High Power Density
Das Marktpotenzial kontaktloser Energieübertragungssysteme (WPT) für die Robotik und Automatisierung ist längst nicht ausgeschöpft. Der technologische Fortschritt moderner Galliumnitrid-Leistungshalbleiter (GaN) kann in Zukunft hierfür als entscheidender Enabler fungieren. Die Nutzung von Wide-Bandgap-Halbleitern mit integrierten HEMTs, Treibern und Schutzfunktionen steigert die Leistungsdichte drastisch und ermöglicht extrem kompakte Bauräume. Zukünftig erleichtert dies den Einsatz der kabellosen Energieübertragung in stationären und dynamischen Industrie- und Logistikanwendungen wie zum Beispiel humanoiden Robotern. Der ausgestellte Low-Voltage Prototyp demonstriert den derzeitigen Stand der Forschung.
8
Technologietransfer
Von der Innovation zur Anwendung
Das Ökosystem der ARENA2036 bildet gemeinsam mit der Universität Stuttgart, dem InnovationsCampus Mobilität der Zukunft (ICM) und dem RKW Baden-Württemberg eine durchgängige Innovationskette – von der wissenschaftlichen Grundlagenforschung über die anwendungsnahe Entwicklung bis hin zum Transfer in Wirtschaft und Industrie. Ziel ist es, neue Technologien nicht nur zu erforschen, sondern sie möglichst schnell in konkrete Anwendungen und marktfähige Lösungen zu überführen. Dies wird anhand einiger Beispiele auf der Projektmesse der ARENA2036 gezeigt.
43
semiconductor-x
semiconductor-x
Resilienz stärken durch die Digitalisierung der Halbleiter-Wertschöpfungskette: das Projekt zielt darauf ab, die Halbleiterindustrie durch umfassende Digitalisierung und Etablierung einer Rückverfolgbarkeit nachhaltig und widerstandsfähig zu machen. Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir neue datengesteuerte Geschäftsmodelle und fördern Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
38
SMAR3TS
Staff Mobility to Action Resilient, Restorative & Regenerative Transitions & Societies
SMAR3TS (Staff Mobility to Action Resilient, Restorative & Regenerative Transitions & Societies) wird von Professor Anne-Laure Mention, Direktorin der Global Business Innovation Enabling Impact Platform an der RMIT University in Melbourne, Australien, geleitet und administrativ durch RMIT Europe koordiniert. Das Projekt verfolgt das Ziel, Open-Innovation-Ansätze zu fördern und bis zu 360 Personalaustausch- bzw. Secondment-Monate innerhalb eines internationalen Konsortiums aus 33 Partnern in 16 Ländern auf 4 Kontinenten zu unterstützen. Dabei sollen innovative Forschungsaktivitäten zu Resilienz- , Restaurations- und Regenerationsfähigkeiten durchgeführt sowie Wege zu wirtschaftlicher, ökologischer und gesellschaftlicher Wirkung beschleunigt werden. Das internationale und intersektorale Netzwerk von SMAR3TS konzentriert sich insbesondere auf die Themen Resilienz, Wiederherstellung und Regeneration in vier zentralen Bereichen: Ernährung, Mobilität, Energie und Wohnen.
54
Neuemitglieder ARENA2036
Die neuen Mitglieder stellen sich vor
Wir freuen uns, den neuen Mitglieder im ARENA2036 Ökosystem die Möglichkeit zu geben, sich und ihr Tun den anderen Mitgliedern vorzustellen. Im repräsentativen ARENA2036 Neumitgliederstand erfährt man, wer sie sind und mit welchen Erwartungen sie an den Forschungscampus kommen. Noch mehr Informationen bekommt man während der Pitches, die im Anschluss an die Keynotes stattfinden.
30
Industrial AI
Industrial AI along the value chain – Spotlight: Eigen Engineering Agent
Demonstration industrieller KI zur Steigerung der Wertschöpfung in industriellen Umgebungen.
13
cosaferob
Sichere Kooperation von im Verbund agierenden mobilen Robotern
Eine flexible und wandlungsfähige Produktion ist Teil einer Strategie zur Steigerung der Effizienz und Resilienz in einem volatilen Marktumfeld. Ein technisches Schlüsselmerkmal hierfür ist der Einsatz mobiler Roboter, die kooperativ agieren, im Bereich der Produktion und Logistik. Diese Kooperation ermöglicht z.B. schnell auf schwankende Nachfragen und individuelle Kundenwünsche, bzw. äußere Einflüsse, wie Lieferengpässe, zu reagieren. Dieses Projekt zielt darauf ab, mobile Roboter unterschiedlicher Art und beliebiger Anzahl kooperativ für verschiedene Transportprozesse, sowie kombinierte Transport- und Handhabungsprozesse einzusetzen, um dadurch Ressourcen effektiver zu nutzen. Eine neuartige Safety-Lösung ist dafür jedoch erforderlich, um die Sicherheitsbereiche der einzelnen mobilen Roboter/FTF zu verbinden und eine sichere Kollaboration mit dem Menschen zu gewährleisten. Herausforderungen bestehen dabei neben der Fusion der Sicherheitssensorik in der sicheren Identifizierung und der Positionsüberwachung der Fahrzeuge. Ein Sicherheitskonzept soll diese Probleme lösen und in einer verallgemeinerten Demonstratoranwendung verdeutlicht sowie in einen spezifischen, industriellen Anwendungsfall in der Intralogistik überführt werden. Ziel ist es dabei, Software und Dienstleistungen zu entwickeln, welche Hersteller und Unternehmen nutzen können, um kooperative Transporte und Handhabungsaufgaben sicher und effizient in den Produktions- und Logistikprozessen umzusetzen und zu etablieren.
50
Robotik Challenge 2026
Robotik Challange - Transformations-Hub Leitungssatz
Der Transformations-Hub Leitungssatz veranstaltet die Robotik Challenge 2026 mit dem Ziel, die Automatisierung komplexer manueller Prozesse in der Leitungssatzmontage entscheidend voranzutreiben. Aufgabe der teilnehmenden Teams war die Entwicklung einer vollständig automatisierten Prozesskette zur robotergestützten Herstellung eines hybriden Leitungssatzmoduls. Die Challenge knüpft an die Ergebnisse der Vorjahre 2024 und 2025 an und führt diese konsequent in Richtung einer seriennahen, integrierten Automatisierung weiter. Grundlage der Aufgabenstellung bildete ein digitales Modell des Leitungssatzmoduls. Ergänzend zur physischen Automatisierung wurden zudem Konzepte und Grundlagen für eine künftig durchgängig automatisierte Leitungssatzfertigung auf Basis digitaler Modelldaten untersucht, u.A. die Erzeugung der automatisierten Prozessschritte und die automatisierte Erstellung des sog. Digitalen Produktpasses (DPP) für das gefertigte Produkt.
28
Robo Inspection Walk – Plattformprojekt humanoide Robotik
Humanoide Robotik im technischen Facility Management: Entdecke den Robo Inspection Walk
Im zukunftsorientierten Gebäudemanagement werden Routineinspektionen – wie tägliche oder wöchentliche Hausmeisterrundgänge – effizient und zuverlässig durch flexible Robotersysteme unterstützt. Diese erfassen systematisch den Zustand der Umgebung, identifizieren Abweichungen vom Sollzustand und stellen relevante Informationen dem Serviceteam in Echtzeit zur Verfügung. Dadurch reduziert sich die Arbeitsbelastung der Servicetechniker gezielt: Zeitintensive Standardaufgaben mit geringen Qualifikationsanforderungen entfallen und tragen unmittelbar zur Entlastung im Fachkräftemangel bei.
19
Industrial Metaverse in Building-X
Siemens & SPIE: Digitaler Zwilling in der Praxis – Vom Bestand zur operativen Betriebsintelligenz
Siemens und SPIE zeigen am Beispiel der ARENA2036, wie ein digitaler Zwilling für den Gebäudebetrieb umgesetzt und genutzt werden kann. Grundlage dafür sind bestehende 3D Bestandsdaten, die mit realen Betriebs und Anlagendaten – unter anderem aus einer Lüftungs Demonstratoranlage von SPIE – verknüpft werden. Der Use Case macht deutlich, wie Anlagen mithilfe datenbasierter Learnings kontinuierlich überwacht werden. Abweichungen vom Normalbetrieb werden frühzeitig erkannt, Schwellwertüberschreitungen identifiziert und Ereignisse transparent dargestellt. Darauf aufbauend lassen sich mögliche Ursachen ableiten und konkrete, praxisnahe Handlungsempfehlungen für den Betrieb treffen.
21
Mobile Robot Mini World
Mobile Robot Mini World
In der Mobile Robot Miniworld wird die Materialbewegung am Beispiel einer Ritter Sport Schokolade erlebbar gemacht. Auf ihrer Reise durch die Fertigung wird die Schokolade von verschiedenen innovativen Automatisierungslösungen transportiert und begleitet, zentral koordiniert über die NAiSE Intralogistics Platform. Das Zusammenspiel reicht von klassischen Intralogistiklösungen wie mobilen Robotern mit Cobots von Delta und Waitkus über eine Karakuri-Brückenanlage bis hin zu modernen Manipulatoren. Ein besonderes Highlight bildet die präzise Sortierung durch kompakte Mini Tischroboter von Bosch Rexroth. Die Miniworld zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedliche Technologien intelligent vernetzt werden und so eine flexible, effiziente und zukunftsorientierte Intralogistik entstehen lassen.
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AgileOne - Plattformprojekt humanoide Robotik
Agile One Microfactory
Im Rahmen des Plattformprojekts Humanoide Robotik der ARENA2036 zeigt Agile Robots, wie ihr humanoides Robotersystem Agile ONE industrielle Montageprozesse autonom ausführt. Zwei Agile ONEs bauen gemeinsam kleine Diana7-Miniaturroboterarme zusammen – ein reales Assemblyszenario, das Physical AI greifbar macht.
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RobotSkin
Entwicklung eines bionisch inspirierten sensorischen Schnurbarthaar-Systems zur Erfassung von Berührungen für Mensch-Maschine-Interaktionen
Das Projekt „RobotSkin“ verfolgt die Entwicklung eines neuartigen, bionisch inspirierten textilbasierten sensorischen Schnurbarthaar-Systems zur Erfassung von Berührungen in der Mensch-Maschine-Interaktion. Auf dem Ü:MO Event präsentieren wir unsere Vision sowie einen ersten Demonstrator, der die technische Machbarkeit und das Potenzial der Stricktechnologie für Robotik, Assistenzsysteme und intelligente Schutzsysteme erlebbar macht. Der aktuelle Entwicklungsstand liegt noch in einer frühen Phase, die bisherigen Ergebnisse zeigen jedoch bereits vielversprechende Perspektiven für zukünftige Anwendungen. Für die nächsten Entwicklungsschritte suchen wir gezielt Anwender, Entwicklungspartner und ergänzende Technologieanbieter, um die Technologie gemeinsam zu praxisnahen Lösungen weiterzuentwickeln. Unternehmen mit Interesse an textilbasierten taktilen Sensorsystemen laden wir herzlich zum Austausch ein.
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FLRPLT
FloorPilot
FloorPilot ist ein gemeinsames Projekt von NODE Robotics und Delta und folgt einer klaren These: Autonome Mobilrobotik muss keine Expertendisziplin sein. Wer heute eine mobile Plattform/ mobilen Roboter in Betrieb nehmen will, ist meist auf spezialisierte Systemintegratoren angewiesen. Häufig bedeutet das monatelange Einrichtungsprojekte und dauerhaften externen Support. Ändert sich das Layout, müssen Routen angepasst oder neue Zonen eingerichtet werden, dadurch entsteht erneut eine Abhängigkeit von Wissen, das im eigenen Betrieb schlicht nicht vorhanden ist. Gerade im Mittelstand ist das eine strukturelle Bremse: Die Technologie ist vorhanden, aber der Einstieg bleibt zu komplex, zu teuer und zu anfällig. FloorPilot zeigt, dass es auch anders geht. Der DELTA D-Bot MAR fährt autonom auf dem ARENA2036-Shopfloor. Einrichtung, Kartierung und Steuerung erfolgt vollständig über die No-Code-Oberfläche NODE.OS, ohne eine einzige Zeile Code und ohne Robotik-Vorkenntnisse. Die Kartierung der Umgebung funktioniert so intuitiv wie bei einem Staubsaugerroboter: einmal abfahren, fertig. Zonen, Fahrwege sowie Be- und Entladepunkte lassen sich per Fingertipp festlegen und können jederzeit vom Bedienpersonal selbst angepasst werden, ganz ohne Rücksprache, Ticket oder Wartezeiten. Das Ergebnis ist eine echte DIY-Umgebung für autonome Intralogistik: Der Roboter gehört dem eigenem Betrieb, und nicht dem Dienstleister. Wer ihn heute einrichtet, kann ihn morgen eigenständig auf eine neue Hallensituation anpassen. Missionen erstellen, Prioritäten setzen, Routen ändern, alles direkt im laufenden Betrieb, durch das Personal, das den Prozess ohnehin am besten kennt. NODE Robotics liefert die zugrunde liegende Software und Bedienlogik, während Delta die ausgereifte, industriell erprobte Mobile Hardware bereitstellt. Gemeinsam zeigen sie, dass der Weg zur automatisierten Intralogistik kürzer ist, als viele Unternehmen vermuten.
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Humanoid Manfucturing - Plattformprojekt humanoide Robotik
General Purpose Robotics, enabled by General Purpose Safety
Im Projekt werden Montage-Tätigkeiten aus der Produktion bei Daimler Truck mit Hilfe humanoider Robotik umgesetzt. Dabei greift der Roboter diverse Teile mit einer "Dexterous Hand", positioniert diese auf einer Vorrichtung in einer Presse und löst den Pressvorgang aus. Damit wird ein kompletter Arbeitsablauf mit "Long-Horizon planning" umgesetzt. Der Roboter erkennt mit Radartechnologie von Waveye Menschen im Umfeld des Roboters und reagiert darauf, um die Sicherheit der Menschen neben dem Roboter zu gewährleisten.
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ES3-EU
Schwarz Digits: Souveräne Datenökosysteme für die Praxis
Wie gelingt sicherer und DSGVO-konformer Datenaustausch im industriellen Kontext? Schwarz Digits zeigt mit STACKIT die digitale Souveränität „Made in Europe“. Auf Basis des wegweisenden European Sovereign Stack Standards zeigen wir praxisnah, wie Unternehmen kollaborative Datenräume aufbauen können: Von der sicheren, physisch getrennten Infrastruktur bis hin zu automatisierten, hocheffizienten Plattformlösungen. Erleben Sie, wie vertrauenswürdige Cloud-Architektur die Basis für digitale Ökosysteme von morgen bildet.
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Kollision-Prüfstand - AI-Matters - Plattformformprojekt humanoide Robotik
AI-Matters MRK-Kollisionsmodelle
Wie viel Kraft kann ein Industrieroboter ausüben? Und tut es eigentlich weh, wenn ein humanoider Roboter mit einer Person kollidiert? Am MRK-Kollisionsprüfstand können Besucher einmal selbst probieren, wie hoch die in Normen vorgegebenen biomechanischen Grenzwerte sind. Im Projekt AI-Matters vermessen wir kollaborative Robotermodelle systematisch und entwickeln Kollisionslandkarten, mit der kollaborative Arbeitsplätze zuverlässig ausgelegt und ihre Produktivität abgeschätzt werden kann. Bei humanoiden Robotern betrachten wir neben Stößen mit den Armen auch Kollisionen mit dem ganzen Körper, zum Beispiel beim Gehen und Laufen.
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Sandbox emboddied AI - AI-Matters
AI in Manufacturing Testing an Experimentation facilities for European SMEs Robotik Experimentierungszelle für Embodied AII
Der Demonstrator „Sandbox für Embodied AI“ unterstützt Unternehmen dabei, KI-basierte Robotiklösungen für industrielle Anwendungen sicher zu entwickeln, zu trainieren, zu validieren und schrittweise aus der Simulation in die reale Umgebung zu übertragen. Im Fokus stehen Anwendungen wie KI-basierte Kontroll- und Bewegungsplanung, Vision-Language-Action-Modelle, LLM-generierte Taskpläne sowie Experimente zu Objekterkennung, Szenenverständnis und Greifplanung. Dafür stellt der Demonstrator eine flexible Robotik-Experimentierungszelle im Rahmen des AI-Matters Service-Portfolios bereit. Die Zelle besteht aus einem Zweiarm-Robotersystem mit Toolchanger, kalibrierten Kameras, integrierten Sicherheitsmechanismen und einer ROS-2-basierten Systemarchitektur. Über klar definierte ROS-2-Schnittstellen können Unternehmen bestehende KI-Modelle, Kontrollstrategien und Bewegungsplanungsansätze anbinden sowie reale Roboterdaten aufnehmen. Die ROS-2-Systemarchitektur ermöglicht die Kommunikation mit industriellen Geräten über Fieldbus-Schnittstellen. Durch die modulare Auslegung können zusätzliche Hardwarekomponenten wie Sensorik, Greifer, Werkzeuge oder kundenspezifische Peripherie flexibel integriert werden. Die Architektur unterstützt verschiedene Roboterregelungsstrategien, darunter Kraft- und Positionsregelung im Gelenk- und kartesischen Raum, sowie High-Level-Skills wie kollisionsfreie Bahnplanung und automatisierten Toolwechsel. Ergänzend zur realen Zelle stehen Simulationsumgebungen in MuJoCo, Isaac Sim und Gazebo zur Verfügung. Dort können Unternehmen KI-Modelle virtuell trainieren, synthetische Daten erzeugen und Anwendungsszenarien risikofrei testen, bevor sie auf die reale Robotikzelle übertragen werden.
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TRKPLT
TrackPilot
TrackPilot ist ein gemeinsames Forschungsprojekt von NODE Robotics und NAiSE und folgt einer klaren These: Echtzeit-Lokalisierung in der Intralogistik darf nicht länger an der Trennung zwischen autonomen und manuell bewegten Fahrzeugen scheitern. Wer heute den Materialfluss in einer Halle digital steuern will, hat zwei Welten vor sich, die nur schwer zusammenpassen. Autonome mobile Roboter melden Position, Status und Auftrag in Echtzeit, während Stapler, Routenzüge und manuell bediente Flurförderzeuge weitgehend unsichtbar bleiben. Etablierte Tracking-Verfahren setzen auf physische Marker, fest installierte Anker oder aufwändige Funk-Infrastruktur – mit hohen Kosten, langen Inbetriebnahmezeiten und wenig Flexibilität bei Layoutänderungen. Gerade Mischflotten aus AMR und manuellen Fahrzeugen bleiben dadurch eine Datenlücke, die jede ganzheitliche Steuerung ausbremst. TrackPilot zeigt, dass es auch anders geht. Auf dem ARENA2036-Shopfloor wird ein markerloses, LiDAR-basiertes Echtzeit-Lokalisierungsverfahren auf einem manuell bedienten Flurförderzeug demonstriert. Die Lokalisierung erfolgt rein softwarebasiert auf Basis der industriell erprobten Lokalisierungstechnologie von NODE Robotics – mit einer Genauigkeit im einstelligen Zentimeterbereich. Eine einmalige Kartenaufnahme mittels eines 2D-LiDAR-Sensors genügt; eine erneute Verortung nach Stillstand oder Stromausfall erfolgt vollständig autonom. Bauliche Eingriffe, zusätzliche Anker oder fest installierte Infrastruktur entfallen, dank der Ortung mittels eines LiDAR-Sensors auf dem Fahrzeug. Die ermittelten Positionsdaten werden in Echtzeit als VDA 5050-konforme Nachricht an die herstellerunabhängige Intralogistik-Plattform von NAiSE übergeben. Damit erscheinen manuelle Fahrzeuge im selben digitalen Lagebild wie autonome Systeme: zentral koordinierbar und in Aufträge, Routen und Verkehrsregeln eingebunden. Das Ergebnis ist eine einheitliche digitale Infrastruktur für gemischte Flotten – ohne Sonderlösung für einzelne Fahrzeugklassen und ohne getrennte Datensilos. NODE Robotics liefert die zugrunde liegende Lokalisierungssoftware sowie die markerlose Echtzeit-Ortung manuell bewegter Fahrzeuge, während NAiSE die herstellerunabhängige Plattform für Flotten-, Verkehrs-, Auftrags- und Lagermanagement beisteuert. Gemeinsam zeigen die Partner, dass eine vollständig digitalisierte, mischflottenfähige Intralogistik kein langwieriges Infrastrukturprojekt sein muss, sondern als kostengünstiges, retrofitfähiges Software-Hardware-Setup unmittelbar einsetzbar ist.
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Prime6G
Pilot for Resilient Industrial Manufacturing Environments with 6G Technologies.
PRIME-6G ist ein europäisches Forschungs- und Innovationsprojekt zur Entwicklung resilienter und intelligenter Produktionsumgebungen auf Basis zukünftiger 6G-Technologien. Über eine Laufzeit von 30 Monaten arbeiten 13 Partner aus sechs europäischen Ländern gemeinsam daran, moderne Kommunikationstechnologien in reale industrielle Fertigungsumgebungen zu integrieren. Im Fokus stehen die Kombination von 6G-Konnektivität, KI-gestützter Optimierung, Cloud- und Edge-Computing, Robotik sowie Echtzeit-Sensorik zu einer integrierten Plattform für die intelligente Produktion, u.a. mit fahrerlosen Transportsysytemen. Ziel des Projekts ist es, neue Ansätze für vernetzte, flexible und robuste Fabriken der Zukunft zu demonstrieren, in denen Kommunikation, Datenverarbeitung und Automatisierung nahtlos und in Echtzeit zusammenwirken.
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ReDriveS
Automatisierte und digitalisierte Kreislaufwirtschaftslösungen für elektrische Achsantriebssysteme als Schlüsseltechnologien in der Elektromobilität
Das Forschungsprojekt ReDriveS („Automatisierte und digitalisierte Kreislaufwirtschaftslösungen für elektrische Achsantriebssysteme als Schlüsseltechnologien in der Elektromobilität“) entwickelt herstellerübergreifende, automatisierbare Demontage- und Recyclinglösungen für elektrische Achsen und strategische Materialien, insbesondere Seltene-Erden-Magnete (NdFeB). Durch den Einsatz von robotergestützten Demontagesystemen, innovativen Recyclingprozessen und digitalen Werkzeugen werden Grundlagen geschaffen, um die Kreislauffähigkeit von Elektrofahrzeugen maßgeblich zu verbessern.
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EuroFMX
European Trustworthy Generative AI for Manufacturing
euroFMX ist eine neu gestartete europäische Forschungsinitiative zur Entwicklung von KI-Technologien der nächsten Generation für industrielle Produktions- und Engineering-Systeme. Ziel des Projekts ist es, Europas technologische Wettbewerbsfähigkeit und digitale Souveränität durch Generative AI, autonome Systeme, intelligente Agentensysteme, Robotik und datengetriebene industrielle KI-Lösungen zu stärken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf intelligenter Automatisierung, adaptiven Produktionssystemen, digitalen Zwillingen sowie vertrauenswürdiger KI für zukünftige industrielle und technische Umgebungen.